Gelungene Premiere

GELUNGENE PREMIERE!

“Doch einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehn” – eine Szenencollage von Lilly Axster über das Leben und Leiden von Kindern und Jugendlichen im KZ und im Ghetto, geschrieben anhand authentischem Materials.

Die Ko-Produktion des Theaters asozial in Ottensheim und der Neuen Musik-Mittelschule Traun erlebte unter der Leitung des Theaterpädagogen Wolfgang Rohm in er Tribüne Linz am 14. Juni ihre begeisternde Premiere. Kraftvoll wurde dieser schwierige Stoff durch die Mädchen und Burschen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf die Bühne gebracht. Beeindruckend ausdrucksstark eröffneten die jungen Darstellerinnen und Darsteller einen erschreckenden Einblick in das Leben von Kindern und Jugendlichen im KZ und im Ghetto der Nazizeit. Die einfache und äußerst sparsame Bühnengestaltung von Johanna Liska unterstrich dabei das Spiel in einfühlsamer Weise. Die Kostüme von Marlene Mickla fügten sich perfekt und unaufdringlich ins Gesamtbild.

Insgesamt: Ein großartiger Theaterabend in der Tribüne Linz mit einem Stück, das erinnern will.

 

Nächste Termine: 

Sonntag, 18. Juni 2017: 19.30 Uhr in der Tribüne Linz

Samstag, 24. Juni 2017: Veranstaltungssaal im GH zur Post in Ottensheim

Montag, 26. Juni 2017: Im Theaterkeller der Neuen Musik-Mittelschule Traun

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think green

Ein Theaterworkshop in Brasov/Rumänien ist mit einer begeisternden Aufführung zu Ende gegangen. 29 Jugendliche unter der Leitung des Theaterpädagogen Wolfgang Rohm erarbeiten eine Performance zum Thema “think green”. Grün zu denken scheint ja eine Selbstverständlichkeit zu sein, das grüne Handeln hingegen hinkt da eher hinterher. In diesem Workshop wurden theatrale Erkundungen durchgeführt, wohin ein solches Nicht-Handeln führen wird – mit bitterem Ende.

Bewegungstheater ist Theater, in dem keine Geschichten erzählt werden, sondern in dem Bilder am Publikum vorbeigezogen werden. Es ist wie in einer Galerie, nur dass dort die Zuschauer sich selbst bewegen müssen. Hier haben sie den Komfort, sitzend die vorübergleitenden Bilder betrachten zu können. Eine großartige Performance im Kulturzentrum Brasov bildete schließlich den krönenden Höhepunkt dieser Woche.

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Spielerinnen und Spieler gesucht!

Wir, das theater asozial in Ottensheim und der Kulturverein Spielbetrieb suchen Spielerinnen und Spieler für unsere neue Produktion unter der Leitung des Theaterpädagogen Wolfgang Rohm. In diesem Stück geht es um die Situation von Kindern und Jugendlichen im KZ und im Ghetto während der Nazi-Zeit.

Wenn Du im Alter zwischen 10 und 18 Jahre alt bist und daran Interesse hast, dann melde Dich einfach per Mail, auf Whatsapp oder per SMS.

Spielerfahrung ist nicht notwendig!

Mail: wolfgang.rohm@spielbetrieb.at

whatsapp, SMS: 0699 10464620

Sommertheater in Ottensheim

Logo 2.1Kinder- und Jugendsommertage in Ottensheim

Im Rahmen der Kinder- und Jugendsommertage bietet das theater asozial, das 1. Ottensheimer Kinder- und Jugentheater, spannende Schnuppertage an.

Für alle, die einmal ausprobieren wollen, wie es auf der Bühne ist, die mit Rollen und Figuren experimentieren wollen, oder einfach Spaß am Spiel haben.

Im Veranstaltungssaal im GH zur Post

Für 7 – 10jährige vom 8. – 12. August 2016

Für 11 – 16jährige vom 15. – 19. August 2016

jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr für die ganze Woche: 60.–  €

Anmeldung bei: wolfgang.rohm@spielbetrieb.at

 

Schauplatz Theater – Theaterfestival in Haag

Großartige Vorstellungen! Ein dichtes, intensives und abwechslungsreiches Programm!

Amateurtheater at its best!

Amateure, das sind Liebende. Und diese Liebe zum Theater war spürbar, fühlbar, greifbar. Das kraftvolle Spiel der Akteurinnen und Akteure, gepaart mit der hervorragenden Organisation durch den Bundesverband Amateurtheater und dem niederösterreichischen Amateurtheaterverband (ATiNÖ) ließ die Veranstaltung zu einem echten Fest der Künste und zu einem Augen- und Ohrenschmaus werden.

Neben den Darbietungen gab es auch Platz für die Theaterpädagogik. So wurde das Festival durch den Theaterpädagogen Wolfgang Rohm vom Kulturverein Spielbetrieb begleitet. Für die Spielerinnen und Spieler selbst gab es am Morgen danach noch eine theaterpädagogische Runde, in der verschiedene Fragen rund um das Amateurtheater theamatisiert wurden.

http://www.schauplatztheater.at/

internationales Theaterprojekt in Polen

30 Jugendliche aus Polen, Macedonien und Österreich haben sich vom 30. April bis zum 9. Mai in Cseszow/Polen zu einem kreativen Austausch getroffen. Organisiert wurde das Treffen durch die polnische Partnerschule Zespole Szkol w Zawoni. 15 Mädchen und Burschen haben unter der Leitung des Theaterpädagogen Wolfgang Rohm vom Kulturverein Spielbetrieb das Stück “of love and hate” entwickelt und auf die Bühne gebracht. Schockierende und berührende Bilder zugleich wurden dabei in Form des Bewegungstheaters den rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauern näher gebracht. Volksschulkinder, Jugendliche und Erwachsene haben gelacht und geweint – eine emotionale Berg- und Talfahrt: Und das riskante Spiel wurde mit einem außerordentlich großen Erfolg gekrönt.

Von österreichischer Seite wurde das Treffen durch 9 Schülerinnen und Schüler des BG und BRG Wels in der Dr. Karl Schauer-Straße. Mit nach Hause genommen haben sie eindrucksvolle Erlebnisse, neue Freunde und veränderte Perspektiven, Bildung, Spaß und das Erfolgserlebnis, an einer einzigartigen und großartigen Aufführung beteiligt gewesen zu sein.

Of Love And Hate: 

Ein Stück, das sich zwischen den Polen Liebe und Hass bewegt, das beides zeigt, ohne die Figuren dabei zu denunzieren. In drei Szenen werden unterschiedliche Ausprägungen von Liebe und Hass mit all ihren Emotionen und Konsequenzen gezeigt: Schonungslos, offen, ehrlich, bewegend, berührend, aufregend, schockierend. Wortlos zeigen die Spielerinnen und Spieler alleine durch ihre Körperhaltungen und Bewegungen, durch ihre Mimik und Gestik, was sie den Zuschauerinnen und Zuschauern kommunizieren wollen.

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Theater in Ottensheim

Wer träumt nicht davon, einmal als Schauspielerin/als Schauspieler auf einer Bühne zu stehen. Wie das ist, kann im Theater So-und-so in Ottensheim jetzt ausprobiert werden. Einführende Übungen, kleine Szenen und Improvisationen für Alle!
Was es dazu braucht? Lust am Spiel und Spaß am Tun.

Jetzt zum Schnuppern auch für Erwachsene:

am 26. Februar und am 26. März jeweils von 18.00 – 20.00 Uhr

in der Tagesheimstätte im Alten Amtshaus in Ottensheim

10.–  € Beitrag pro Abend pro Person

Anmeldungen an: wolfgang.rohm@spielbetrieb.at

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Theater asozial

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Das Theater So-und-so schließt seine Pforten! Gleichzeitig gibt es Neues zu berichten: Das Theater asozial nimmt seinen Platz ein!

 

 

 

Und wir suchen nach Mädchen und Burschen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, die gerne mal das Spiel auf der Bühne ausprobieren wollen. Was Du vor allem mitbringen sollst: Spaß am Spiel und die Lust am Experimentieren.

Wir treffen uns an jedem Mittwoch zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr in der Tagesheimstätte im Alten Amtshaus in Ottensheim.

Komm einfach vorbei oder melde Dich an bei wolfgang.rohm@spielbetrieb.at

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Theater So-und-so

Kurzmitteilung

Das erste Ottensheimer Kinder- und Jugendtheater

Für unsere neue Produktion suchen wir noch Darstellerinnen und Darsteller im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.

  • Du möchtest gerne die Welt des Theaters kennenlernen?
  • Du möchtest gerne einmal ausprobieren, wie das im Theater so ist?
  • Du spielst gerne?
  • Dann bist Du bei uns richtig.

(Fast) jeden Donnerstag von 16.00 – 18.00 Uhr

in der Tagesheimstätte im Alten Amtshaus in Ottensheim.

Du bist herzlich willkommen! 

Mail an: wolfgang.rohm@spielbetrieb.at

 

Rapunzel – die wirklich wahre Geschichte.

Das Erstlingswerk des Theaters So-und-so, dem ersten Ottensheimer Kinder- und Jugendtheater.

Gefeierte Premiere des Stückes in Ottensheim!

und endlich wissen wir, wie es wirklich war.

 

Es ist es so weit! Die Geschichte von Rapunzel, wie sie durch die Gebrüder Grimm erzählt wurde, konnte als Märchen entlarvt werden. Unsere Forschungen haben ergeben, dass alles ganz anders war: Rapunzel war die Tochter einer Königin – naja, nicht eigentlich eine Tochter, sondern mehr das Ergebnis einer Bestellung bei Amazon. Außerdem hatte Rapunzel eine Zwillingsschwester mit Namen Puranzel (für den Namen können wir auch nix!)

Kurz nach Ihrer Zustellung durch den Postschnellzustellungsdienst wurden die beiden durch die Hexe entführt und in einen Turm gesperrt. Von da an hat man von den beiden nichts mehr gehört oder gesehen. Sie hinterließ nichts außer einen rätselhaften Brief, den auch der Held, der kurz danach im Schloss eintraf, zu Gesicht bekommen hatte und der sich sogleich auf den Weg machte, die beiden Schwester zu befreien.

Also wuchsen sie in dem Turm bei der Hexe auf und, obwohl Zwillingsschwestern, entwickelten sie sich ganz unterschiedlich. Puranzel wurde Punk und Rapunzel eine, um es noch freundlich zu sagen, ziemlich egozentrische Göre. Schon bald bedauerte die Hexe die Entführung und wollte die beiden wieder loswerden – was so einfach gar nicht war. Puranzel fühlte sich sauwohl bei der Hexe und Rapunzel wollte, dass zumindest Lösegeld für sie bezahlt würde. Sonst würde sie auch nicht gehen.

Zwanzig Jahre später, nachdem der Held von Turm zu Turm gereist war, stieß er endlich auf den richtigen. Also ließ er seinen Spruch vom Stapel, den sicher alle kennen: “Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!” – aber Rapunzel sagte nur: “Nimm die Treppe.”

Irgendwie schaffte es der Held dann doch, in die Turmstube vorzudringen und verliebte sich auf den ersten Blick – in Puranzel. Die aber wollte ihn mit Rapunzel verkuppeln. Die Hexe wollte alle drei loswerden und nachdem der Held schließlich unverrichteter Dinge wieder abgezogen war, beging sie Selbstmord.

Der Held aber heiratete Barbie und war glücklich bis an sein Lebensende mit ihr. Rapunzel eröffnete einen Schönheitssalon und Puranzel ein Tätowierstudio. Und die Königin? Die hatte das lange Warten satt und bestellte sich zwei neue Kinder.